Slowenien: dein Freund und Helfer

In Slowenien waren wir ja letztendlich nur fünf Tage. Den Übergang von Österreich haben wir vor allem an den Bergen gespürt, diese wurden nämlich merklich flacher und unsere Blicke immer weiter. Auch in Slowenien fanden wir sehr schöne Schlafplätze (auf unserer Website unter „Route“ könnt ihr übrigens die Orte sehen, wo wir geschlafen haben). Einen Tag bevor es nach Kroatien ging, haben wir einen Ruhetag an einem schön entlegenen Fleck eingelegt und einfach entspannt, gelesen, genäht, gebastelt und eingekauft. Diese Tage genießen wir auch sehr, da man während den „normalen“ Fahr-Tagen oft nicht zu viel mehr kommt außer dem Fahren, da zur Zeit die Sonne noch sehr früh (gegen 18°° Uhr) untergeht. Abends sind wir dann mit Schlafplatz finden, Zelt aufbauen und einräumen, Essen kochen und Tagebuch schreiben beschäftigt.

In einer größeren Stadt sind wir an einem schönen Markt vorbeigekommen und haben feine Trockenfrüchte, Nüsse, selbstgebackenes Walnussbrot und Käse gekauft. Darauf freuen wir uns auch schon sehr, wenn wir in Zukunft öfter auf Märkten einkaufen können…

Ansonsten haben wir in Slowenien wieder viele nette Menschen getroffen, die uns nicht nur unseren Wassersack mit frischem Wasser aufgefüllt haben, sondern auch noch ein Glas Wasser angeboten haben. Eine besondere Erfahrung hatten wir noch an unserem freien Tag. Gegen Abend als wir an unserem idyllischen Platz saßen und langsam das Essen vorbereitet haben, kamen plötzlich zwei bewaffnete Polizisten aus der Wiese und fragten uns, nach unsren Papieren und was wir hier machen würden… Sie meinten, dass wir hier nicht übernachten dürften und unsere Sachen packten sollten. Als wir am Zusammenpacken waren, kamen noch drei weitere Polizisten. Der älteste von ihnen ließ sich berichten, wer wir sind und was wir wollen und meinte, dass wir eine Nacht bleiben dürfen, dann aber fahren müssten (das wollten wir ja sowieso 😉 ) – danke Gott! Traurig ist nur, dass es wahrscheinlich anders ausgesehen hätte, wenn wir zum Beispiel Syrer gewesen wären…

Inzwischen ist in diversen Cafés oder im Zelt auch das Österreich-Video fertig geworden. Schaut’s euch gern mal an und berichtet, wie ihr es findet. 🙂

// Johannes

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